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Neu und exklusiv: BARC-Research Note zur Digitalisierung des Office of Finance

In einer neuen BARC-Research Note, die exklusiv auf der Website von IDL zum Download zur Verfügung steht, erläutern die BARC-Analysten Norbert Grimm und Dr. Christian Fuchs, wie moderne Lösungen für Financial Performance Management durch die Vereinheitlichung von internem und externem Rechnungswesen Mehrwert schaffen.

In einer im März 2021 veröffentlichen BARC-Research Note erläutern die Autoren, wie Verantwortliche im Office of Finance, in vielen Unternehmen auch als Office of the CFO bezeichnet, von der digitalen Transformation profitieren wollen. Die Beschleunigung der Informationsversorgung sowie die intensivere Berücksichtigung von Daten für Entscheidungen werden in einer Umfrage bei über 200 Unternehmen am häufigsten genannt. Andererseits haben die internen und externen Stakeholder eines Unternehmens vor dem Hintergrund der Digitalisierung konkrete Anforderungen an das Office of Finance.

Dies sind insbesondere:

  • Flexibilität und Agilität des internen Rechnungswesens (Controlling) sowie eine höhere Frequenz der Berichterstattung,
  • Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Konsistenz des Datenmaterials,
  • Anpassung der Indikatoren und Steuerungsgrößen an Geschäftsmodelle und Unternehmensstrategie,
  • Planungs-, Simulations- und Prognosefunktionalität,
  • umfassendes verbindliches Regelwerk für die externe Berichterstattung, basierend auf Rechnungslegungsstandards, Compliance-Vorschriften sowie Berichtsformaten wie zum Beispiel XBRL-Taxonomien.

Lösungen für die Herausforderungen bei der Digitalisierung des Office of the CFO

Ausgehend von der Darstellung des gegenwärtigen Rollenverständnisses des Chief Financial Officer (CFO), die auch Strategiekompetenz, Analyse- und Prognosekompetenz, Datenkompetenz und Technologiekompetenz umfasst, skizzieren die BARC-Analysten in der neuen Research Note die Herausforderungen bei der Digitalisierung des Office of Finance. An erster Stelle sind das heterogene ERP-Systemlandschaften, woraus häufig eine inkonsistente und verteilte Datenbasis resultiert, was zu Problemen im internen und externen Berichtswesen führt. Ein klassisches Data Warehouse schaffe hier keine Abhilfe, da sich dessen „Aufbau und Pflege sich in der Praxis als zeit- und ressourcenintensiv und im Ergebnis ebenfalls als wenig flexibel“ erweist, so die Autoren der BARC-Research Note.

Die BARC-Analysten schlagen daher vor, für das Office of the CFO einen auf Finanzdaten fokussierten Ausschnitt eines Data Warehouse einzurichten, einen Financial Data Mart. Weitere Schwierigkeiten werden durch die historisch bedingte Trennung von externem und internem Rechnungswesen, beziehungsweise von Accounting und Controlling hervorgerufen. Denn damit gingen „isolierte Datensilos sowie unterschiedliche Definitionen und Ermittlungsmethoden für identische oder zumindest verwandte betriebswirtschaftliche Sachverhalte“ einher, so die BARC-Analysten.

Auch der Einsatz von verschiedenen Software-Werkzeuge für Accounting und Controlling stünden einer einheitlichen und digital unterstützten Entscheidungsunterstützung in Unternehmen entgegen. Diese Herausforderung zu meistern, „besteht darin, eine inhaltliche, methodische und datentechnische Konvergenz von externem und internem Rechnungswesen anzustreben.“

Darüber hinaus schreiben die BARC-Analysten: Ein Single Point of Truth (SPoT), in dem der Daten aus Quellsystemen für Konzern-Accounting und Controlling zusammengeführt, aufbereitet und vorgehalten werden „ermöglicht es – unabhängig von den individuellen Strukturen heterogener ERP-Systemlandschaften – finanzielle und nicht-finanzielle Informationen in konsistenter und nachvollziehbarer Weise an interne und externe Adressaten zu berichten.“

Einführung neuer Software-Plattform für die Neugestaltung der Finanzprozesse nutzen

Die BARC-Research Note endet mit einem Plädoyer für moderne Plattformen für Financial Performance Management (FPM), denn diese bieten integrierte Funktionen für Konzernkonsolidierung, Planung, Reporting sowie Analytics und ermöglichen damit eine ganzheitliche Unterstützung aller Finanz- und Controlling-Prozesse.

Die BARC Analysten empfehlen im Fazit der neuen BARC-Research Note, dass Unternehmen deren internes Rechnungswesen […] auf dem externen Rechnungswesen in einheitlichen Plattformen aufbaut, […] eine inhaltliche und technisch vereinheitlichte Planungs-, Steuerungs- und Kontroll-Sicht erzielen." Eine einheitliche Plattform bilde daher einen entscheidenden Vorteil bei der Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie des Office of Finance. Weiterer Vorteil aus der Einführung einer modernen Software für Financial Performance Management sei, dass sie ein wesentlicher Treiber für die Anpassung der relevanten Prozesse bei Konzernkonsolidierung, Planung, Reporting sowie Analytics sei.

„Die Einführung von unterstützenden Software-Plattformen eröffnet somit als Nebeneffekt auch Chancen zur Neugestaltung und Optimierung von Prozessabläufen sowohl im Accounting als auch im Controlling und trägt damit ebenfalls zum Gelingen der digitalen Transformation des Office of Finance bei.“

Die neue BARC-Research Note zur Digitalisierung des Office of Finance erläutert also den Mehrwert moderner Software-Plattformen für FPM. Dieser Mehrwert resultiert unter anderem daraus, dass internes und externes Rechnungswesen einfacher und besser vereinheitlicht werden kann.

Neue BARC-Research Note exklusiv hier verfügbar

Das 12-seitige PDF der BARC-Research Note „Digitalisierung des Office of Finance: Moderne FPM-Lösungen schaffen Mehrwert durch die Vereinheitlichung von internem und externem Rechnungswesen“ steht exklusiv auf der Website von IDL zum kostenlosen Download zur Verfügung. 

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