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Rückblick AWT 2019: Ideen, Daten, Lösungen für digitale Finanzprozesse

Drei Tage volles Programm für das Office of Finance mit seinen Kernthemen aus Konsolidierung, Finanzwirtschaft und Controlling: Das IDL-Anwendertreffen (AWT) in München vom 9. bis 11. November bot den rund 250 Teilnehmern wie gewohnt eine Fülle von Fachthemen in Keynotes, Beiträgen renommierter Experten und Live-Präsentationen. Schwerpunkte waren neue Entwicklungen im Konzernrechnungswesen, Tipps und Tricks zur IDL Software und Praxisbeispiele aus erster Hand. Auch zum Erfahrungsaustausch mit IDL-Experten, externen Fachleuten, Partnern und untereinander gab es für die Anwender wieder ausreichend Möglichkeiten.

Das IDL AWT 2019 stand vornehmlich im Zeichen der digitalen Transformation, wird doch gerade die Finanzorganisation zunehmend von der Digitalisierung durchdrungen. Genau deshalb hat es sich IDL zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit den Anwendern den Weg in die digitale Zukunft planvoll und sicher zu beschreiten.

Die gute Nachricht: Für die Vorbereitung auf die anstehenden Veränderungen im Financial Performance Management bietet die IDL Software mit ihren Applikationen IDL.KONSIS für die Konsolidierung, IDL.FORECAST für die Planung und IDL.DESIGNER für das Berichtswesen ideale Voraussetzungen – mit einem stabilen Fundament aus Standardisierung, Prozessautomatisierung, hoher Datenqualität und ausgewiesener Fachkompetenz. Praxiswissen pur gab es bereits zum Auftakt des AWT am Montag in insgesamt fünf Kompaktseminaren, die sich an die zahlreichen Neuanwender genauso richteten wie an langjährige Kunden.

Diese konnten je nach Anforderung den Umgang mit der Applikation auffrischen oder sich beim Einarbeiten in neue Funktionalitäten führen lassen: Praktisches Know-how und Vorgehensweisen gingen einher mit Tipps und Tricks, die den Arbeitsalltag erleichtern. Am Dienstag und Mittwoch folgten auf drei Foren verteilt die Expertenvorträge und Power-Sessions. Mit dem Hinweis auf das Jubiläum im nächsten Jahr, wenn IDL zum AWT in Bonn gemeinsam mit seinen Kunden das dreißigjährige Bestehen feiert, stimmten IDL-Geschäftsführer Bernward Egenolf und Harald Frühwacht auf das abwechslungsreiche Programm ein.

Gleich zu Beginn sorgte der Wirbelwind Mahsa Amoudadashi mit der schwungvollen Keynote „Wie aus Begeisterung Qualität wird“ für ein motivierendes Mindset, das sich fortan wie ein roter Faden durch die Veranstaltung ziehen sollte. So manch einer ließ sich von dem mitreißenden Vortrag anstecken und konzipierte im Geiste seine künftige Tätigkeit als „Herzlichkeitsbeauftragter“ seines Unternehmens. In ihrem gemeinsamen Vortrag informierten die IDL-Geschäftsführer Christiane Wiegmann (Beratung) und Andreas Lange (Vertrieb) über die wichtigsten Neuheiten.

Unter dem richtungsweisenden Titel „Neuigkeiten von IDL – Produkte – Lösungen – Angebote“ zeigten sie ausgewählte Features aus dem Release 2020 der IDL-Applikationen und spannten dabei den Bogen von der Planung über die Konsolidierung bis hin zum Ad-hoc-Reporting. Sehr viel Neues zu berichten gab es aus der integrierten Welt der IDL Software. So lassen sich jetzt mithilfe des „Batchrunner“ innerhalb von IDL.KONSIS Prozesse auch extern starten und Abgabetermine im Rahmen der Konsolidierung differenziert vergeben bzw. überwachen. Die Finanzplanung profitiert indes von noch mehr Flexibilität und Nachvollziehbarkeit, so wurden etwa in den Geschäftsregelassistenten Suchfunktionen ergänzt und bestehende Suchfunktionen im Handling verbessert.

Auch das Ad-hoc-Reporting gestaltet sich schon im Einstieg flexibler, denn die IDL-Applikation verfügt über eine Workflow-Engine und wurde im Bereich der Formelberechnungen um ein Flyout „fx“ erweitert. Dem selbst gestellten Anspruch, dem Anwender intuitives Bedienen ohne Schulungsaufwand zu ermöglichen, entspricht die IDL-Software etwa durch eine vereinfachte Abweichungsanalyse. Auf der langen Liste der Neuigkeiten standen ferner für das Softwaremodul IDL.FINREP neu freigegebene Taxonomien sowie mit IDL.ESEF die in eine Applikation gegossene Antwort auf die ab 2020 geltende Berichtspflicht im European Single Electronic Format (ESEF) für börsennotierte Unternehmen. In mehreren Sessions erfolgte im Anschluss der Blick auf die Applikationen der IDL Software im Detail.

Hinzu kam ein Best-Practice-Bericht vom Anwenderunternehmen ElringKlinger AG und der IDL-Partner FAS referierte über die Anforderungen, die das neue europäische Berichtsformat ESEF mit sich bringt. Großen Zuspruch gab es für die Beiträge externer Referenten. Dazu gehörten Prof. Dr. Christian Zwirner von Dr. Kleeberg & Partner GmbH zur Digitalen Transformation und Dirk Heuer von der Gunnar Schwede, Gräwe & Partner GmbH, der Financial Performance Management aus Sicht des Wirtschaftsprüfers beleuchtete. Tiefgehendes Expertenwissen präsentierte Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking von der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität mit seinem kritischen Bericht über die aktuellen Entwicklungen von Rechnungslegung und Corporate Governance. Prof. Dr. Thomas Senger von Warth & Klein Grant Thornton behandelte anhand vieler Beispiele die Key Audit Matters und deren Auswirkung auf Konzernlagebericht und -abschluss. 

Impulsvorträge gaben links und rechts der fachlichen Themen viel Stoff für anregende Diskussionen in den Pausen. So zeigte Dr. Frank Berzbach auf ganz anschauliche Art, wie man es hinbekommen kann, ein kreatives Leben zu führen. Ganz im Stil von „Mentalist“ Patrick Jane in der gleichnamigen US-Krimiserie zeigte Norman Alexander in seinem inspirierenden Vortrag über „MIND HACKING – Die Fähigkeit Gedanken zu entschlüsseln“, mit welchen Techniken es gelingt, das Denken eines Gesprächspartners zu nutzen. Sein Tipp: Wer seine Chancen im Verkaufsgespräch erhöhen möchte, sollte in Wahrnehmungsgabe, Empathie und Menschenkenntnis investieren.

Im wahrsten Sinne des Wortes „ganz großes Kino“ bekamen die Teilnehmer beim abendlichen Rahmenprogramm geboten. Anhand der Requisiten vom Tatort-Kommissar Schimanski, Commander McLane vom „Raumschiff Orion“ oder dem Glücksdrachen Fuchur aus der „Unendlichen Geschichte“: Inmitten der Kulissen in der Bavaria Filmwelt gab es so manch freudiges Wiedersehen mit Ikonen der deutschen Film- und Seriengeschichte. Und vom „spritzigen“ 4D-Kino animiert, übernahmen viele Teilnehmer live eine Rolle in Bully Herbigs „(T)Raumschiff Surprise“.

Der Termin für das nächste IDL-Anwendertreffen steht schon fest: Vom 9. bis 11. November 2020 treffen sich Kunden und Partner der IDL Unternehmensgruppe in der Bundesstadt Bonn.

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Voranmeldung AWT 2020 vom 09.-11.11.2020 in Bonn >>

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