News

Im Gespräch mit Christiane Wiegmann: Online-Software-Trainings von IDL übertreffen alle Erwartungen

Der Arbeitsalltag von Unternehmen hat sich in den letzten Monaten gravierend verändert. Während einige Unternehmen im Schulungsbereich drastische Einbrüche erleben, hat IDL früh reagiert und das gesamte Schulungsprogramm auf flexible Online-Software-Trainings umgestellt, die vor allem den jetzt in vielen Unternehmen geltenden Home Office Regelungen entgegen kommen. Im Gespräch berichtet Christiane Wiegmann, Chief Consulting Officer der IDL Unternehmensgruppe, wie die Umstellung geglückt ist.

Frau Wiegmann, mal ganz ehrlich: Hat die Durchführung der Schulungen im Online-Format von Anfang an reibungslos geklappt?

Naja, fast. Wir standen anfangs vor der Herausforderung für die Online-Trainings die technischen wie auch organisatorischen Prozesse neu aufzusetzen. Die Webinar-Technik war bei uns längst im Einsatz, allerdings stellt eine Online-Schulung mit der geforderten Interaktion zwischen Trainer und Teilnehmern andere Anforderungen als beispielsweise eine reine Präsentation oder das Remote-Consulting. Wir mussten uns also erst mal bewusst machen, worauf es bei digitaler Didaktik ankommt und an ein paar Punkten umdenken. Oberste Prämisse war, dass wir auch im Online-Format für unsere Anwender eine sehr hohe Trainings-Qualität erreichen wollten. Und das denke ich, haben wir geschafft.

Wie haben IDL-Kunden denn die neuen Online-Software-Trainings angenommen? Mussten Sie sie zu Beginn erst einmal überzeugen?

Nachdem sich unsere Kunden auch auf das Arbeiten im Home Office - insbesondere technisch - eingestellt hatten, erstaunlich gut. Wir dachten am Anfang, dass die Teilnehmer ein Online-Training als höheren Aufwand gegenüber einer Präsenzveranstaltung empfinden könnten und hatten daher mit einer geringen Nachfrage gerechnet. Entgegen unserer Erwartung haben sich allerdings gleich für das erste Online-Training mehr Teilnehmer angemeldet, als wir es bei Präsenzschulungen in der Vergangenheit gewohnt waren. Das hat uns sehr gefreut und gleichzeitig hatten wir Lampenfieber, ob alles wie geplant funktionieren würde. Natürlich hat die Technik beim ersten Mal nicht ganz so perfekt mitgespielt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Dies konnten wir aber bereits bei den nächsten Online-Schulungen dank des Verständnisses und des konstruktiven Feedbacks der Teilnehmer abstellen und haben auch noch einmal die Webinar-Technik gewechselt, so dass mittlerweile eine Schulungsroutine eingetreten ist.

Apropos Routine. Es ist ja ein ziemlicher Unterschied für einen Schulungsleiter, vor einer Gruppe zu stehen, oder eine Schulung online zu halten. Wie hat sich denn die Rolle des Trainers verändert?

Für den Trainer bedeutet ein Online-Training Höchstleistung. Denn er hat ja die Teilnehmer nicht vor sich sitzen und sieht damit nicht ihre Reaktionen. Die Kommunikation läuft rein akustisch über den Rechner. Gesichtsausdrücke und Körpersprache, die für einen Trainer hilfreiche Hinweise sind, ob jemand das Erklärte versteht und gut mitkommt, fallen weg. Insofern muss er viel stärker kommunizieren, nachfragen, die Teilnehmer abholen. Damit das gelingt, bietet die Webinar-Technik sehr gute Zusatzfunktionen wie die Chat-Funktion an. Um diese erhöhten Kommunikationsanforderungen zu gewährleisten, sind unsere Trainer jetzt nicht mehr allein. An die Seite gestellt haben wir ihnen Team-Kollegen, die die Chats koordinieren und auf die häufigsten Fragen direkt antworten. Dieses Team-Play im Hintergrund gewährleistet, dass Teilnehmer während eines Trainings optimal begleitet werden.

Das sind wichtige Tipps, die sicherlich auch anderen Unternehmen und Trainern helfen. Worin sehen Sie auf Basis der Erfahrungen die entscheidenden Vorteile des Online-Formates?

Entscheidend ist tatsächlich die Flexibilität. Die Teilnehmer können die Schulungen von ihrem Rechner aus im Büro oder in ihrem Home Office wahrnehmen. An- und Abreisezeiten zum Schulungsort entfallen und damit natürlich auch deren Kosten. Vor allem in Kombination mit den neuen Home Office-Regeln, die in den meisten Unternehmen jetzt gelten, ergibt das ein sehr attraktives Paket, das perfekt in die neue Zeit passt.

Haben sich durch das Online-Angebot für IDL-Trainings die Teilnehmerzahlen und das Einzugsgebiet verändert? Oder sind diese Faktoren gegenüber Präsenzveranstaltungen gleichgeblieben?

Die Zahlen haben sich merklich positiv verändert. Präsenzschulungen boten in der Vergangenheit aufgrund begrenzter Raum- und Betreuungs-Kapazitäten Platz für bis zu 10 Personen. Jetzt hatten wir in der Spitze 30 Teilnehmer aus der ganzen Welt – aus Asien, Nord- und Südamerika, Europa - in einem Online-Training. Und die positive Tendenz setzt sich fort. Wir gehen davon aus, dass nach den Sommerferien, wenn die Planung von Fortbildungen für das zweite Halbjahr in den Unternehmen gemacht wird, dieser Trend weiterhin anhält.

Demnach entfallen die physischen Hürden und die Flexibilisierung sorgt dafür, dass Schulungen noch besser in den Arbeitsalltag integriert werden können. Wird IDL die Online-Software-Trainings auch in Zukunft weiterführen?

Ja. IDL wird auch zukünftig an den Online-Trainings festhalten und für das Jahr 2021 eine gesunde Mischung aus Präsenz-Trainings und Online-Trainings rund um das Produkt- und Leistungsportfolio der IDL anbieten.  

Herzlichen Dank für das Gespräch, Frau Wiegmann.

Infos zum Online-Schulungsangebot von IDL: www.idl.eu/college

Passende Artikel