Fachartikel

FINREP-Taxonomie und EBA-Dynamik im Griff

Die EU hat ihre Lehren aus der bitteren Finanzmarktkrise gezogen: Zu dem beschlossenen Maßnahmenpaket, dessen europaweites Ausrollen vor vergleichbaren Situationen schützen soll, gehört unter anderem ein EU-definiertes Finanzmeldewesen für Institute, die einen IFRS-basierten Konzernabschluss aufstellen. 

Erklärtes Ziel ist eine verlässliche Informationsbasis für eine risikoorientierte, vorausschauende und pro-aktive Bankenaufsicht. Damit einher geht der Anspruch einer EU-weiten regulatorischen Harmonisierung der Berichterstattung, um eine frühzeitige, grenzüberschreitend konsistente Identifikation tiefgreifender Risiken zu ermöglichen.

Demzufolge sind Finanz- und Kreditinstitutionen künftig zur Abgabe von Quartalsberichten über das ins Leben gerufene FINREP-Verfahren verpflichtet. Abgefragt werden hierüber unterjährige Finanzdaten und Millionenkreditmeldungen genauso wie Daten aus dem Solvenzmeldewesen und zur Risikotragfähigkeit.

Herausforderungen in der Umsetzung

Die Fachabteilungen für Finanz- und Rechnungswesen der Banken sind deutschlandweit bereits seit längerer Zeit mit der neuen Situation befasst, schließlich trat das FINREP nach erfolgter Fristverlängerung nunmehr zum 1. Juli 2014 in Kraft und ist demnach erstmals zum Stichtag 30. September bei der Bundesbank einzureichen.

Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Organisation, Prozesse und Systeme aller Betroffenen und es ist abzusehen, dass die erweiterten Meldepflichten für jedes Institut technisch wie personell einen nicht zu unterschätzenden Umsetzungsaufwand mitbringen.

Bloße Veränderungen in den IT-Bereichen werden nicht genügen, um diesen Sprung zu bewältigen. Vielmehr bedarf es effizienterer Meldeprozesse, eines höheren Integrationsgrads mit dem Rechnungswesen und dem internen Management-Reporting wie auch eines besseren Datenqualitäts-Managements.

IDL.FINREP – flexibel, übersichtlich, einfach

Der derzeit gängigste Weg zur pünktlichen Einhaltung der Vorgaben führt über das Befüllen von Excel-Listen in künftig fortlaufende vierteljährliche Routinen – ein immens aufwändiger Ansatz, der neben der fehlenden Transparenz gerade auch eine hohe Fehleranfälligkeit mit sich bringt. Doch es gibt sicherere Lösungen, die flexibler, übersichtlicher und einfacher zu handhaben sind. Eine solche stellt IDL.FINREP dar.

Das Tool unterstützt das automatisierte Daten-Management, ein sicheres und dokumentiertes Mapping, die Ergänzungen mit den in den Abschlüssen nicht enthaltenen Drittinformationen sowie die Fertigstellung der zu übermittelnden XBRL-Daten. Auch für die Folge-Meldungen muss das Rad nicht neu erfunden werden: Einmal strukturell in IDL.FINREP angelegt, genügt es, dafür die Daten für die neue Meldeperiode zu kopieren, zu verifizieren und auf eventuell neue Taxonomien anzupassen. IDL.FINREP stellt auch stets die aktuelle Taxonomie bereit.

Schneller Einsatz inklusive

Soweit sich IDL.KONSIS im Konzernrechnungswesen bereits zur Konsolidierung der Jahresabschlüsse im Einsatz befindet, lässt sich IDL.FINREP sofort inhaltlich, strukturell und funktionell nutzen.

Die Lösung kann aber auch mit jeder anderen Abschluss- und Konsolidierungssoftware eingesetzt werden oder nutzt vorhandene Excel-Mappings für die direkte und schnelle Erstbefüllung der FINREP-Tabellen. Getätigte Investitionen werden so gesichert und optimal weitergeführt.

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