Fachartikel

Ad-hoc-Reporting "Made in Germany": BARC bescheinigt IDL echte Vorbildfunktion

Die Software IDL.DESIGNER des deutschen Anbieters IDL ist ein gutes Beispiel für intuitive Handhabung und Benutzerfreundlichkeit im Ad-hoc-Reporting.

 

 

IDL.DESIGNER besticht durch intuitive Bedienung

Seit Jahren kann in der Business Intelligence ein Trend beobachtet werden, der häufig als „Consumerization“ bezeichnet wird: Aus dem privaten Umfeld bekannte Technologien und Bedienkonzepte „erobern“ die Unternehmen (und nicht anders herum wie es in der Vergangenheit der Fall war) oder besser gesagt beeinflussen die Anforderungen den Anwender. Nicht weiter erstaunlich ist daher die Tatsache, dass in nahezu jedem Anforderungsinterview mit einem Fachanwender Schlagworte wie „Benutzerfreundlichkeit“ oder „intuitive Bedienung“ als erste genannt werden.

Natürlich kommt dem Thema je nach Anwendertyp sowie Anforderungslage nicht immer die gleiche hohe Bedeutung zu, doch scheint es Software seit Jahren ganz allgemein nur schwer zu schaffen, Anwender „glücklich“ zu machen. Das gilt für alle Disziplinen im BI-Bereich, angefangen beim Dashboarding über Berichtswesen und Analyse bis hin zum Data Mining. Insbesondere mit dem Trend Self Service BI kommt mittlerweile etwas Bewegung in den Markt hin zu fachanwenderfreundlichen Lösungen. Ebenso sind einige neue Werkzeuge aus dem analytischen Bereich bei Fachanwendern sehr beliebt.

Viele BI-Werkzeuge sind "vollgestopft"

Anders als die Analyse ist das Berichtswesen zu einer Art „Commodity“ geworden, die standardmäßig jedes BI-Werkzeug beherrschen muss. Eine Weiterentwicklung in Richtung Self Service BI und Fachanwenderfreundlichkeit ist hier nur ansatzweise zu erkennen. Teilweise zeigt sich sogar ein gegenteiliger Trend: Viele BI-Werkzeuge wurden dermaßen mit Funktionen „vollgestopft“, dass Fachanwender eher überfordert statt adäquat unterstützt werden. Neuen Glanz im Bereich Berichtswesen verbreiten deshalb meistens nur solche Produkte, die eine Rundumerneuerung ihrer Oberfläche erhalten haben.

IDL bringt frischen Wind

Wie man beim Thema Berichtswesen für frischen Wind sorgen kann, hat uns kürzlich der deutsche Anbieter IDL gezeigt. Ursprünglich auf Finanzkonsolidierung und (Finanz-)Planung fokussiert, erweitert das Unternehmen sein Portfolio nun um eine neu entwickelte Plattform mit Analyse- und Reporting-Funktionalität. IDL war bislang auf dem BI-Markt eher durch seine betriebswirtschaftliche Kompetenz (softwaretechnisch und insbesondere fachlich) bekannt als durch Innovationen. Dies hat sich mit Entwicklung und Design der neuen IDL-Lösung IDL.DESIGNER entscheidend geändert.

Die Lösung ist zugegebenermaßen noch sehr jung und aus funktionaler Sicht noch nicht auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb. Zudem ist sie auf Microsoft SQL Server Analysis Services Cubes fokussiert. Dennoch besticht der IDL.DESIGNER durch eine intuitive und einfache Bedienung. Was auf den ersten Blick lapidar klingt und aussieht, ist tatsächlich ein Vorbild dafür wie einfach Ad-hoc-Reporting sein kann.

So einfach geht Usability

Soll die Summe aus zwei Spalten einer Kreuztabelle gebildet und daraus eine dritte Spalte erzeugt werden, nutzt man für gewöhnlich die in vielen BI-Lösungen gebotene Funktionalität als zu errechnende Kennzahl. Erzeugt wird diese Kennzahl meistens mithilfe eines Formeleditors. In Excel und Excel-ähnlichen Lösungen arbeitet man typischerweise mit Befehlen direkt auf Zellebene. Der IDL.DESIGNER hat hingegen eine interessante Herangehensweise an diese Fragestellung: Markiert man zwei Spalten, erscheint ein Kreis mit Vorschlägen für mögliche Aktionen, angezeigt als Symbole. Für die Summe wird das bekannte Standard-Summenzeichen (?) genutzt. Mit einem Klick darauf wird eine neue Spalte mit der errechneten Summe erstellt. Man sieht, es geht auch manchmal einfacher.

Der Analystenkommentar stammt aus dem monatlichen Infoservice BARC BI Manager.

Passende Artikel